TRIERFAHRT

Alljährlich unternehmen die Lateiner der Klasse 9 eine Fachexkursion in das Rom des Nordens – Trier, ehemalige Residenz römischer Kaiser. Schülerinnen und Schüler schildern ihre Eindrücke:

Bus

Er war das Highlight der gesamten Reise. Wir nutzten ihn als Schlafplatz, hörten Musik und aßen. Eine weitere Zusatzfunktion: Er transportierte uns zu den Touristenmagneten in Trier und Umgebung.

Raststätten

Neben MC Donalds, Kinderspielplätzen, Automaten zum Angeln anregender Plüschtiere und viel Fast Food erweiterten wir unseren Vorrat an Sanifair- Gutscheinen.

Kolpinghaus

In diesem, nahe der Innenstadt gelegenen Jugendgästehaus, hausten wir. Das Essen übertraf die Erwartungen bei Weitem – aber diese waren auch nicht sehr hoch.

Amphitheater

Dort trafen wir auf einen Gladiator, der uns zeigte, wie man zu Römerzeiten versucht hat, selbst am Leben zu bleiben und gleichzeitig den Gegner umzulegen. Zuerst durften wir mit einem Speer, dann mit einem Netz und einem Dolch auf einen Holzpfahl losgehen. Ein Schüler von uns hatte allerdings einen um Längen höheren Kampfgeist als der Holzpfahl, sodass der Gladiator ihn einfangen musste, damit er keine Gefahr mehr für ihn darstellte. Er warf also sein Netz über ihn. Der Schüler konnte sich aber schnell befreien und … Er ließ aber Gnade walten und ging zurück zu unserem Bus.

Porta Nigra

Eine Legende besagt, dass das Tor sich durch die Verwitterung des Sandsteins schwarz färbte. Simeon informierte uns, dass sich hier sein Namensvetter als Eremit einmauern ließ. Daher wurde im Mittelalter das Bauwerk zu einer Kirche umgestaltet. Vom obersten Stockwerk der Porta Nigra hatten wir einen phantastischen Blick auf die Hauptstraße mit ihren Einkaufs-tempeln –was natürlich sämtliche Mädchen-herzen höher schlagen ließ.

Kaiserthermen

Diese überdimensional große Anlage, die ursprünglich als Badestätte fungieren sollte, dies aber nie tat, sondern zur Militärkaserne umfunktioniert wurde, diente uns als ein Ort zum Austoben. Denn dort bestehen noch heute unterirdische Gänge mit vielen Verzweigungen und dunklen Ecken. Diese eigneten sich perfekt, um andere Leute zu erschrecken.

Villa Borg

Die Villa Borg ist eine rekonstruierte antike römische Villa auf dem Land. Die schöne römische Bauweise, Gartenanlagen mit Teichen und sonniges Wetter versehen sie mit einem atemberaubenden Flair. Dieses genossen nicht nur wir in unserer Mittagspause, sondern auch das Brautpaar, welches sich dort just während unserer Aufenthaltsdauer trauen ließ. Das Brautkleid fand allerdings bei unseren Mädchen eher weniger Anklang.

Tawern

Dier Tempelanlage von Tawern bot uns eine böse Überraschung: Der Bus konnte nicht bis zu den Anlagen hochfahren, es blieb ein Kilometer (!!!) Fußweg. Oben angekommen, sahen wir als erstes den Tempel des Merkur. Nachdem eine Schülerin ihren Vortrag gehalten hatte, liefen wir noch in der Anlage umher und kamen zu einem Brunnen. Auf diesem stand: ,,Werfen Sie einen Euro hinein, und das Licht geht an“. Ein Mitschüler erbarmte sich, warf das Geld hinein und es passierte: Nichts! Um einen Euro leichter liefen wir zurück zum Bus, welcher uns zurück nach Trier brachte.

 

(Schülerbericht aus den Klassen 9 a-c)

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