Klassenstufe 6: Schullandheim im Schwarzwald

Für die Klasse 6a ging die Fahrt zusammen mit Frau Hagan und Herrn Rösch zum Jugendheim Fehrenbacherhof bei Hofstetten. Nach der Anreise mit dem Bus, die erste große Herausforderung: Um zur Unterkunft zu gelangen, war ein einstündiger Fußmarsch notwendig. Die Augen leuchteten beim Erreichen des modernisierten Hofs inmitten von weiten Wäldern. Die große Spielscheune war ein großes Highlight der Örtlichkeit.

Durch WUPS (aka Warm-Up-Spiele) war das Eis zwischen der Klasse und den sympathischen Trainern Felix und Manuel schnell gebrochen. Nachdem die Zimmer bezogen und Gruppenregeln aufgestellt wurden, stand auch schon die erste Aktion auf dem Plan; Tills Geburtstagsparty musste vorbereitet werden. Viele Freiwillige backten Kuchen, verwandelten die Partyscheune in eine Spielscheune oder bereiteten das Geburtstagsmenü vor.

Nach einer ausgiebigen Feier neigte sich der erste Tag bereits dem Ende entgegen. Die erste Nachtruhe wurde dabei von manchen besser von anderen weniger gut eingehalten.

Der Dienstag stand im Zeichen der GPS-Tour. Regenschauern zum Trotz machten sich Gruppen von bis zu sechs Schüler*innen eigenständig auf den Rückweg zum Fehrenbacher Hof. Zuvor wurden die Kinder blind, nur mit GPS-Gerät, Notfallproviant und Notfallhandy irgendwo in den Weiten des Schwarzwaldes abgesetzt. Ohne erwachsene Begleitung, eigenverantwortlich, und immer im Gruppenverbund mussten die Kinder den Weg zurück finden – eine aufregende Challenge für die Kinder.

Währenddessen wurden am Hof das erste Mal Pfeile mit dem Bogen geschossen. Technisch exakt wurden die Bögen gespannt, um die Pfeile präzise in der weit entfernten Zielscheibe zu versenkten. Die Schülerinnen und Schüler durften immer selbst entscheiden, was sie denn wann machen wollten. Einige Jungs hatten sich längst ein Fußballtennisfeld gebaut, auf dem in jeder freien Minute Rundlauf trainiert wurde. Die Klassiker Tischtennis und Basketball standen ebenfalls hoch im Kurs.

Der Mittwoch war Gruppentag. Egal ob Storche, Pinguine, „kotzendes Känguru“ oder ein Samurai, die Kinder waren sich nie zu schade, in unbekannte Rollen zu schlüpfen. Die Klasse wurde sogar kurzerhand zur Schafherde und musste ohne zu Sprechen in das Gehege geführt werden. Hier kam es auf die exakte Absprache im Vorfeld und die richtige Herangehensweise an. Viel Ausdauer und Durchhaltevermögen waren dann unter anderem beim „fliegenden Teppich“ gefragt. Doch nach langem Probieren und Diskutieren wurde auch diese vermeintlich unlösbare Aufgabe gemeinschaftlich gemeistert.

Der Mittwochabend entpuppte sich als absoluter Höhepunkt der Woche. Bei selbstgemachten Wikingerfladen am offenen Feuer entstand eine gemütliche Atmosphäre bei der lecker gegessen, viel gelacht, getanzt und gespielt wurde. Sogar das Abspülen und Aufräumen wurden mit Musik und Gesang zur spaßigen Aufgabe.

Mit Bachwandern, Baumklettern, Bogenschießen und Werwolf standen am Donnerstag nochmals weitere vielfältige und tolle Aktionen auf dem Programm. Abends gab es dann noch ein leckeres Überraschungsmenü, gekocht von unseren beiden Trainern. Das Besondere dabei war, dass die Schülerinnen und Schüler das Essen blind und ohne Besteck zu sich nahmen. Das war für alle eine merkwürdige, aber eindrucksvolle neue Erfahrung.

Nach dem Essen machte sich das vierköpfige Prüfungskomitee auf den Weg durch die Zimmer. Es stand die Stubenbegehung auf dem Plan. Bewertet wurden die Kategorien Sauberkeit, Geruch und Atmosphäre. Lobenswert war dabei die Ernsthaftigkeit mit der sich alle Zimmerbewohner*innen ins Zeug legten. Trotz des äußerst pingeligen Prüfungsteams erreichten alle Zimmer den Status „piccobello“! Das Zimmer „Steinach“ staubte dabei nicht nur die Schränke, sondern auch die Goldmedaille ab und zwar mit starken dreizehn von möglichen fünfzehn Punkten – herzlichen Glückwunsch!

 

Um den Einsatz für die Gruppe zu fördern und zu belohnen, entschied sich die Klasse jeden Tag für einen Ding-Dong-König aus den eigenen Reihen. Gekrönt wurde jeweils eine Person, die am darauffolgenden Tag den Titel „Ding-Ding König“ trug. Dieser gab ihr das Recht, dreimal „Ding-Dong“ zu rufen, woraufhin alle anderen sich dreimal vor ihr mit den Worten „oh du großer Ding-Dong König“ verneigen mussten. Ein großer Spaß für alle Beteiligten und große Anerkennung für die Titelträger*innen!

 

Es war eine unglaublich tolle Woche – für Schüler*innen, Lehrkräfte und Trainer!

Ende Banane;)

 

Spiel, Spaß und Survival – Schullandheim der Klasse 6c

Inmitten des dichten Schwarzwaldes liegt das malerisches Weisslochhaus, indem die mutigen Held*innen der Klasse 6c eine Woche lang ihr Zuhause gefunden hatten. 5 Tage voller waghalsiger Aktivitäten und Herausforderungen lagen vor der Klasse, die sie tapfer meisterten. Untermalt von zahlreichen Gruppenaktivitäten und -Spielen, wanderte die Klasse bei Nacht in den Wald, begeisterte die verantwortlichen Trainern beispielsweise mit ihrer Geschicklichkeit beim Transport eines vollen Wasserglases auf einer Plane über viele Hindernisse hinweg oder kletterten mutig eine steile Felswand hinauf. Ein Höhepunkt des Aufenthalts war die GPS-Tour – mehrere Schüler*innen wurden in der Wildnis ausgesetzt und mussten mit einem GPS-Gerät den Weg zurückfinden. Alle Schüler*innen meisterten die Prüfung mit Bravour und kamen zwar durstig und hungrig, aber unverletzt und begeistert zurück.    

Insgesamt wurde das Gemeinschaftsgefühl und der Zusammenhalt innerhalb der Klasse gestärkt, viele schöne Erfahrungen gesammelt und eine allgemein unvergessliche Zeit erlebt!

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